Werner Aisslinger

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Innovative Technologien und ungewöhnliche Materialien gehörten schon immer zu den zentralen Themen von Werner Aisslinger. 1964 im schwäbischen Nördlingen geboren, studierte er zunächst an der Berliner Universität der Künste und gründete 1993 schließlich das „studio aisslinger“.

Kurz darauf gelang ihm ein erster großer Paukenschlag. Sein „Juli Chair“, den er für das experimentierfreudige Designlabel Cappellini aus Italien entwarf, wurde als erstes deutsches Möbel seit 30 Jahren in die permanente Kollektion des New Yorker MOMA aufgenommen. Der Grund: Der tulpenförmige Stuhl war aus Integralschaum geformt. Zuvor polsterte das Material Autolenkräder ab.

Zur Jahrtausendwende fand er mit seinen transluzenten Gelmöbeln weitere weltweite Beachtung. Für die „Soft Chaise“ für Zanotta und den „Gel Chair“ für Cappelini nutze er einen speziellen High-Tech-Stoff, der vorher in Fahrradsatteln für Komfort sorgte. Die Möbel fanden auch einen besonders prominenten Fan: Brad Pitt orderte sie für sein Strandhaus in Santa Barbara.

Weitere Highlights in Aisslingers Portfolio sind die Stauraumsysteme „Case“ und „Cube“ für Interlübke, das Sofa „Bikini Island“ für Moroso, das „Endless Shelf“ für Porro und die Serie „Mesh“ für Piure. Mit dem „Loftcube“ schuf der in Berlin ansässige Designer ein mobiles Wohnhaus mit Küche, Wohnraum, Schlafzimmer und Bad auf 36 Quadratmetern.

Aisslinger erhielt für seine Neuentwicklungen und Ideen zahlreiche Designpreise wie den Compasso d’Oro, den Red Dot Design Award, den German Design Award und den iF Design Award.

The essentials

Werner Aisslinger in the wild

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